Kugelkraftwerk und Drachen

Forschende testen erstes Kugelkraftwerk vor Kalifornien
Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) hat einen Unterwasser-Energiespeicher entwickelt, der das Prinzip von Pumpspeicherkraftwerken auf den Meeresgrund überträgt. Nach einem erfolgreichen Test im Bodensee planen die Forschenden nun einen Prototypentest vor der kalifornischen Küste. Im Projekt „StEnSea“ werden Forschende in 500 bis 600 Metern Tiefe eine hohle, 400 Tonnen schwere Betonkugel mit neun Metern Durchmesser verankern. Durch Leerpumpen wird der Speicher geladen. Strömt Wasser hinein, wird Strom erzeugt – er wird entladen. (aus: konstruktionspraxis.vogel.de, Quelle: Fraunhofer IEE )

Unterwasser-Drache – Urgewalt der Gezeiten als Energiequelle
Anders als das Wetter sind Gezeiten gut vorhersagbar. Dadurch ist die Energieausbeute der Gezeitendrachen genau planbar. Die Firam Minesto will Schwimmdrachen im Meer verankern und so die Gezeiten als Quelle erneuerbarer Energie nutzbar machen. Mit einer Leine am Boden befestigt bewegen sich die Drachen unter Wasser auf einer Bahn, die einer 8 gleicht. Auf diese Weise erreichen sie deutlich höhere Geschwindigkeiten als die Meeresströmung. Dies ermöglicht im Vergleich zu einer fest installierten Turbine eine bessere Stromausbeute. (nach: Dagmar Merger vom 23. 6. 2025, aus: konstruktionspraxis.vogel.de))

Sudeten: Posselt bleibt Sprecher

Bernd Posselt (3. von links, hier beim Zukunftskongress in Budweis) wurde wiedergewählt. (c) Foto: Alfred Schubert

München – Der langjährige CSU-Europaabgeordnete und Sprecher der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Tschechoslowakei vertriebenen sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, wurde am 28. Juni 2025 bei der Sudetendeutschen Bundesversammlung in München in seinem Amt bestätigt. Er bleibt damit oberster politischer Repräsentant der Sudetendeutschen. Wiedergewählt wurde auch die Präsidentin der Sudetendeutschen Bundesversammlung, die ehemalige SPD-Abgeordnete im Bayerischen Landtag, Christa Naaß. (nach einer Pressemeldung von David Heydenreich M.A.)

Munkeno – Dum la federacia kunveno de la Sudetlandanoj la 28an de junio 2025 en Munkeno la multjara politika reprezentanto de la forpelitoj Bernd Posselt estis reelektita en sia funkcio. Ankaú la prezidantino de la federacia kunveno de la Sudetlandanoj Christa Naaß restas en sia funkcio. (laú gazetara informo de David Heydenreich M.A.)

Munich – Bernd Posselt, député européen CSU de longue date et porte-parole des Allemands des Sudètes expulsés de Tchécoslovaquie après la Seconde Guerre mondiale, a été confirmé dans ses fonctions par l’Assemblée fédérale des Allemands des Sudètes à Munich le 28 juin 2025. Il demeure ainsi le plus haut représentant politique des Allemands des Sudètes. La présidente de l’Assemblée fédérale des Allemands des Sudètes, Christa Naaß, ancienne députée de l‘ SPD au Parlement bavarois, a également été réélue. (selon un communiqué de presse de David Heydenreich M.A.)

Presseschau vom 10. Juni 2025

Sonnenlicht rein, Energie raus – noch lange nach Sonnenuntergang
In der Rubrik „Faszination Technik“ stellt die Redaktion von „Konstruktions-Praxis“ Konstrukteuren jede Woche beeindruckende Projekte aus Forschung und Entwicklung vor. Heute: eine Speicherlösung aus organischem Material, die Solarenergie mehr als 48 Stunden lang speichern kann. Der Ansatz wird am neu gegründeten MPG-TUM-Zentrum für Solarbatterien (SolBat) weiter erforscht. (Konstruktions-Praxis, 10.06.2025, Quelle: TUM)

Lumière du soleil entrant, énergie sortante – longtemps après le coucher du soleil
Dans la rubrique « Fascination technologique », les rédacteurs de « Konstruktions-Praxis » présentent chaque semaine aux designers des projets de recherche et développement impressionnants. Aujourd’hui : une solution de stockage en matériau organique capable de stocker l’énergie solaire pendant plus de 48 heures. Cette approche fait l’objet de recherches approfondies au nouveau Centre MPG-TUM pour les batteries solaires (SolBat). (Konstruktions-Praxis, 10 juin 2025, source : TUM)

Sunlumo eniras, energio eliras – longe post sunsubiro
En la sekcio „Fascino de Teknologio“, la redaktistoj de „Konstruktions-Praxis“ prezentas imponajn esplor- kaj evoluigprojektojn al dizajnistoj ĉiusemajne. Hodiaŭ: stoka solvo farita el organika materialo, kiu povas stoki sunenergion dum pli ol 48 horoj. Ĉi tiu aliro estas plue esplorata ĉe la nove establita MPG-TUM Centro por Sunaj Baterioj (SolBat). (Konstruktions-Praxis, 10-a de junio 2025, Fonto: TUM)

Luce solare dentro, energia fuori – molto dopo il tramonto
Nella rubrica „Il fascino della tecnologia“, i redattori di „Konstruktions-Praxis“ presentano ogni settimana ai progettisti progetti di ricerca e sviluppo di grande impatto. Oggi: una soluzione di accumulo in materiale organico in grado di immagazzinare energia solare per oltre 48 ore. Questo approccio è oggetto di ulteriori ricerche presso il neocostituito Centro per le Batterie Solari (SolBat) dell’MPG-TUM. (Konstruktions-Praxis, 10 giugno 2025, Fonte: TUM)

Lektüreempfehlung der Redaktion

„Neniu prudenta homo pensus pri provi purigi inkmakulojn per inko aŭ olemakulojn per oleo – nur sango ĉiam estu forlavita per sango!“ (Bertha von Suttner, kiu naskiĝis la 9an de junio 1843, estis pacifisto kaj ricevis la Nobel-premion.)

« Aucune personne sensée n’aurait l’idée de nettoyer des taches d’encre avec de l’encre ou des taches d’huile avec de l’huile ; seul le sang doit toujours être lavé avec du sang ! » (Bertha von Suttner, née le 9 juin 1843, était une pacifiste et a reçu le prix Nobel.)

Triangulationspunkt von 1856

Auf dem Wendelstein wurde eine Tafel enthüllt, die über eine Marmorplatte aus dem Jahr 1856 informiert, die einen trigonometrischen Messpunkt markiert. Der Rosenheimer Landrat Otto Lederer betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Messpunkts für die erste Vermessung Bayerns.

Tabula in Wendelstein detecta est, quae de tabula marmorea ab anno 1856 data, quae punctum mensurae trigonometricae designat, certiorem facit. Otto Lederer, administrator districtus Rosenheim, in oratione sua momentum puncti mensurae pro prima Bavariae inspectione sublineavit.

Plakedo estis inaŭgurita sur la Wendelstein, informante pri marmora plato de 1856, kiu markas trigonometrian mezurpunkton. En sia parolado, la distrikta administranto de Rosenheim, Otto Lederer, emfazis la signifon de la mezurpunkto por la unua enketo de Bavario.

Se inauguró una placa en el Wendelstein que informa sobre una placa de mármol de 1856 que marca un punto de medición trigonométrica. En su discurso, el administrador del distrito de Rosenheim, Otto Lederer, destacó la importancia de este punto de medición para el primer levantamiento topográfico de Baviera.

Sul Wendelstein è stata inaugurata una targa commemorativa che informa su una lastra di marmo risalente al 1856 che indica un punto di misurazione trigonometrica. Nel suo discorso, il governatore distrettuale di Rosenheim, Otto Lederer, ha sottolineato l’importanza del punto di misurazione per la prima misurazione della Baviera.

Auf dem Wendelstein (1840 m) befindet sich eine Marmorplatte, die 1856 als Triangulationspunkt für die Landvermessung in Bayern angelegt wurde. Am 5. Juni 2025 trafen sich auf der Gipfelplattform Vertreter des Amts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung und der Politik zur Enthüllung einer Tafel, die die Touristen über die Bedeutung dieser Platte informiert.
Der Triangulationspunkt ist neben dem Observatorium, einem Fernsehsender und einer Wetterwarte ein weiterer Anziehungspunkt für technisch interessierte Touristen, die den Berg am Eingang des Inntals besuchen, der bereits im Altertum eine wichtige Landmarke war. Erreichbar ist der Gipfel über einen gesicherten Steig, der an der Bergstation der Seilbahn und der Zahnradbahn beginnt. Die 1912 nach zwei Jahren Bauzeit eröffnete Zahnradbahn ist eine der ältesten noch in Betrieb befindlichen Zahnradbahnen. Sie überwindet auf eine Länge von gut sieben Kilometern eine Höhe von 1200 Metern. (Text und Fotos: (c) Alfred Schubert)

Karlspreis für Söder

München. Bei der Hauptkundgebung des 75. Sudetendeutschen Tages am 8. Juni 2025 in Regensburg wurde dem Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder MdL der nach Kaiser Karl IV. benannte Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen verliehen. Dieser ist die höchste Auszeichnung, die die Landsmannschaft zu vergeben hat. Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt würdigte Söder als „Vollblutpolitiker, leidenschaftlichen Europäer und treuen Freund der Sudetendeutschen.“ Er habe sich bereits als junger Landtagsabgeordneter „immer für den Vierten Stamm Bayerns eingesetzt und gemeinsam mit unserer Volksgruppe intensive Kontakte in die Tschechische Republik geknüpft und gepflegt.“ Die Sudetendeutschen seien Söder dafür dankbar, daß er „unermüdlich unseren nachhaltigen Verständigungsprozeß mit dem tschechischen Volk unterstützt.“ Von Albanien bis Polen unterhalte er darüber hinaus enge Beziehungen zu allen Staaten und Völkern Mitteleuropas und führe damit die erfolgreiche bayerische Außenpolitik fort.

Menschenrechtspreis für „Meeting Brno“
Die Landsmannschaft ehrte zudem „Meeting Brno“ mit ihrem Sudetendeutschen Menschenrechtspreis. Die tschechische Bürgerinitiative ging aus einem Kreis junger Intellektueller hervor, die bereits vor Jahrzehnten begannen, sich kritisch mit der Vertreibung der Deutschen aus Brünn, der zweitgrößten tschechischen Stadt, auseinanderzusetzen – insbesondere mit dem berüchtigten „Brünner Todesmarsch“ vom 31. Mai 1945. Damals waren die Brünner Deutschen unter unmenschlichen Umständen zur österreichischen Grenze getrieben worden, was viele von ihnen nicht überlebten. Seit 2015 führt „Meeting Brno“ mit vielen hundert Teilnehmern aus der Tschechischen Republik, Deutschland und Österreich, darunter in den ersten Jahren auch Zeitzeugen, jährlich einen Marsch in die Gegenrichtung zurück nach Brünn durch, um gegen jede Vertreibung und für die Völkerverständigung zu demonstrieren. Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt würdigt die Bürgerinitiative: „Das Wirken unserer tschechischen Freunde ist einzigartig, und sie setzen damit in einer Zeit, in der Nationalismus, Krieg und Vertreibung wieder vielfach um sich greifen, immer wieder ein Zeichen für ein Europa des Friedens und der Menschenrechte“. (Red., nach einer Presseinfo der Sudetendeutschen Landsmannschaft, David Heydenreich M.A.)

75 jaroj Grésillon

Oni festas jubileon: 75 jaroj MCE en la kastelo Grésillon. Foto: ©Alfred Schubert

La fondinto: Henri Micard

Baugé-en-Anjou – 1951 gründete der französische Pädagoge Henri Micard in Schloß Grésillon eine Einrichtung, in der Familien aus verschiedenen europäischen Ländern ihre Ferien verbringen konnte. In der internationalen Atmosphäre hatten die Kinder die Möglichkeit, Kinder aus anderen Ländern kennen zu lernen. Um die Verständigung zu erleichtern, wurde in Grésillon die internationale Sprache Esperanto unterrichtet und gesprochen. (Alfred Schubert)

Baugé-en-Anjou – En 1951, le pédagogue français Henri Micard fonda au château de Grésillon un établissement où des familles de divers pays européens pouvaient passer leurs vacances. Dans cette atmosphère internationale, les enfants avaient l’occasion de rencontrer des enfants d’autres pays. Afin de faciliter la communication, l’espéranto, langue internationale, était enseigné et parlé à Grésillon. (Alfred Schubert)

Baugé-en-Anjou – In 1951, the French educator Henri Micard founded a facility in Grésillon Castle where families from various European countries could spend their holidays. In this international atmosphere, children had the opportunity to meet children from other countries. To facilitate communication, the international language Esperanto was taught and spoken in Grésillon. (Alfred Schubert)

Baugé-en-Anjou – En 1951, la franca edukisto Henri Micard fondis instalaĵon en la kastelo Grésillon, kie familioj el diversaj eŭropaj landoj povis pasigi siajn feriojn. En tiu internacia etoso, infanoj havis la ŝancon renkonti infanojn el aliaj landoj. Por faciligi komunikadon, la internacia lingvo Esperanto estis instruata kaj parolata en Grésillon. (Alfred Schubert)

Presseschau: „Der Osten ruft“

Goethe rekomendas lerni ĉiujn lingvojn. Foto: ©Alfred Schubert

In der Ausgabe 06 – August 2024 der Zeitschrift Markt und Mittelstand schreibt Jeannine Budelmann unter dem Titel „Der Osten ruft“ über die Verlagerung von Teilen der Produktion nach Osten, vor allem in die osteuropäischen EU-Staaten.
Die Autorin sieht drei Vorteile für die Unternehmen: weniger Bürokratie, hohes Bildungsniveau der Bevölkerung und die Auslegung der Steuer- und Sozialsysteme. Diese seien „eher als bei uns darauf ausgelegt, Arbeit zu belohnen“. Budelmann sieht auch mögliche Probleme, zum Beispiel Sprachbarrieren. Man brauche in den östlichen Ländern Mitarbeiter, die Deutsch sprechen, denn es sei „für alle Beteiligten einfacher und weniger fehleranfällig, auf Deutsch kommunizieren zu können“. (Text und Foto: ©Alfred Schubert)

En la aŭgusta numero de 2024 (06) de la revuo Markt und Mittelstand, Jeannine Budelmann skribas sub la titolo „La Oriento Vokas“ pri la translokigo de partoj de produktado al la Oriento, ĉefe al la orienteŭropaj EU-membroŝtatoj. La aŭtoro identigas tri avantaĝojn por kompanioj: malpli da burokratio, alta nivelo de edukado inter la loĝantaro, kaj la dezajno de la impostaj kaj socialasekuraj sistemoj. Ĉi tiuj estas „pli direktitaj al rekompenco de laboro ol la niaj.“ Budelmann ankaŭ vidas eblajn problemojn, kiel ekzemple lingvajn barojn. Dungitoj, kiuj parolas la germanan, estas bezonataj en la orientaj landoj ĉar „estas pli facile kaj malpli eme al eraroj por ĉiuj koncernatoj povi komuniki en la germana.“ (Teksto kaj foto: ©Alfred Schubert)

Dans le numéro d’août 2024 (06) de la revue Markt und Mittelstand, Jeannine Budelmann, sous le titre « L’Est nous appelle », aborde la délocalisation d’une partie de la production vers l’Est, principalement vers les États membres d’Europe de l’Est de l’UE. L’auteure identifie trois avantages pour les entreprises : une bureaucratie allégée, un niveau d’éducation élevé au sein de la population et un système fiscal et de sécurité sociale plus favorable à la valorisation du travail. Budelmann entrevoit également des difficultés potentielles, comme la barrière de la langue. Le besoin de personnel germanophone se fait sentir dans les pays de l’Est car « la communication en allemand facilite et réduit les risques d’erreurs pour tous les intervenants ». (Texte et photo : ©Alfred Schubert)

BRICS БРИКС Esperanto эсперанто

Ĉina projekto donas direkton por “kunlaboro de granda BRICS”, komunikas Ĉina Radio Internacia (CRI) en Esperanto.

Diverslandaj gvidantoj kune diskutis pri plano de BRICS-kunlaboro, publikigis “Kazan-Deklaracion”, kaj proklamis starigi partnerajn landojn de BRICS. En la 23a de oktobro laŭ la loka tempo sukcese okazis la 16a Pintkunveno de BRICS. En la unua pintkunveno post pligrandigo de la membraro la ĉina ŝtatprezidanto Xi Jinping faris gravan paroladon. Li emfazis, ke necesas fari el BRICS ĉefan kanalon, kiu povas akceli unuecon kaj kunlaboron de “Tutmonda Sudo”, avangardan forton, kiu povas antaŭenigi reformon de monda mastrumado, proponante, ke ĉiuj partioj kune fari BRICS “paca, noviga, verda, justa kaj homkultura”, kaj anoncante serion da konkretaj rimedoj, kaj tio vekis varman diskutadon de la internacia komunumo. (fonto: CRI online)