Geothermiekongress in Frankfurt

Mit diesem Gerät wird nach Erdwärme gebohrt. (Foto: © Alfred Schubert)

Berlin – Der 1991 gegründete Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einzelpersonen, die auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung in allen Bereichen der Forschung und Anwendung tätig sind. Er organisiert den jährlichen Geothermiekongress DGK ebenso wie Workshops zu aktuellen Themen und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Geothermische Energie“ sowie weiterer Informationsmaterialien. (red.)

Wien wuppt Wärmewende

Das Familienunternehmen GASOKOL aus Saxen / Oberösterreich produziert seit mehr als 40 Jahren Solarthermie-Kollektoren für die Wärmeerzeugung durch Sonnenenergie. Solarthermie-Anlagen erzeugen Wärme, ohne CO2 und Feinstaub zu produzieren. Das Unternehmen hat von Wärmenetzbetreibern den Auftrag für vier Solarthermie-Großanlagen mit insgesamt 1,2 Megawatt Leistung (1.740 Quadratmeter Kollektorfläche) erteilt bekommen.

„Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur Wärmewende mit hocheffizienten Solarkollektoren aus oberösterreichischer Produktion zu leisten“, betont GASOKOL-Geschäftsführer Ronald Gattringer. (Text und Fotos: ©GASOKOL)

La aŭstra entrepreno GASOKOL produktas kolektorojn kiuj produktas varmon el sunenergio. (red. laŭ gazetara informo kaj kun fotoj de ©GASOKOL)

Ĉina Popola Respubliko 75-jara


Fondiĝis la Ĉina Popola Respubliko antaŭ 75 jaroj (1949.10.01). Tiam Ĉinio estis malriĉa eĉ ol Afriko ke tiama moderneco de Kinŝaso mirigis ĉinan diplomaton, kiu venis de mia hejmregiono. Kiam mi komencis viziti lernejon en 1964, tiam mi lernis lecionon ke la ĉina komunista partio promesas al la ĉina popolo realigi la komunisman socion ke la lampo ne uzos oleon, la plugo ne uzos bovon; la popolo loĝos en etaĝdomo kun elektra lampo kaj telefono! Jam pasis tiom da jaroj, Ĉinio jam fariĝis tre moderna lando tra la mondo. Apenaŭ ĉiuj ĉinoj jam forgesas la belan promeson de la ĉina komunista partio, sed ni sentas Ĉinion hodiaŭ pli memfida kaj malferma al la mondo, kaj siaflanke donas al multaj landoj senvizan viziton por ke ili povos koni aktualan Ĉinion. (red., laú letero de Ĉielismo WANG Tianyi (mallongigita))

Radio en Aŭstrio centjara

40 Jahre nach dem Sendestart von Radio Wien begann die Kommunikation über Satelliten. Im Bild die Antennen von Raisting/Deutschland. Foto: Alfred Schubert

„Hallo, hallo, hier Radio Wien auf Welle 530“. Mit diesen acht Worten begann am 1. Oktober 1924 ein neues Zeitalter der Kommunikation in Österreich. Vor 11.000 Hörern rief der damalige Bundeskanzler Ignaz Seipel den „Triumpf der Technik“ aus, der der „wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung des Landes dienen“ sollte. Gleichzeitig wurde auch der Bau von preisgünstigen Rundfunkgeräten für die im Weltkrieg Erblindeten gefordert. (laut retadio)

„Halo, halo, ĉi-tie Radio Vieno sur ondo 530“: Estis nur tiuj ok vortoj, sed ili inaŭguris la 1-an de oktobro de la jaro 1924 novan eraon de komunikado en Aŭstrio. Antaŭ 11.000 geaŭskultantoj la tiama federacia kanceliero Ignaz Seipel proklamis „triumfon de la tekniko“ kiu „servu por la ekonomia kaj kultura disvolviĝo de la lando“, dum alia politika gravulo pledis por malmultekostaj radio-aparatoj por la edifo de „blinduloj el la Unua Mondmilito“. (laŭ „retradio“)

Bonan Apetiton! – Guten Appetit!

Nova, ĵus lanĉita retejo en Esperanto, fare de aktivuloj de E@I, estas “Bonan Apetiton!” (http://apetito.ikso.net/). La ideo estas simpla kaj inspira. Oni proponas kolekton da receptoj por preparado de vegetaraj kaj veganaj manĝaĵoj. La prezento estas simpatia, facile alirebla kaj ekzistas la ebleco, ke vizitantoj proponu siajn proprajn receptojn. (red. laú „retradio“)

Die neue Netzseite apetito.ikso.net bietet Rezepte für vegetarische und vegane Gerichte. Nutzer können auch eigene Rezepte einstellen. (Red. laut „retradio“)

170 Jahre Sprachen lernen?

Diese Empfehlung von Goethe, die im Rosenheimer Rathaus zu lesen ist, klingt gut, ist aber wenig praktikabel. Bei angenommenen 3000 Sprachen und einem Zeitaufwand von 500 Stunden für das Erlernen einer Sprache, müsste „der Deutsche“ – wer ist das eigentlich? – 1,5 Millionen Stunden – das sind rund 170 Jahre – lang Sprachen lernen. Goethe hatte offensichtlich eine hohe Sprachkompetenz, seine mathematischen Fähigkeiten waren aber eher bescheiden. Bleibt die Frage offen, ob es nicht eine einfachere Möglichkeit gibt, weltweit die Verständigung aller Menschen sicherzustellen. (Foto: ©Alfred Schubert)

En la urbodomo de Rosenheim/Germanio troviĝas la rekomendo de Goethe, lerni ĉiujn lingvojn. Se oni konsideras, ke ekzistas 3000 lingvoj, kaj ke oni bezonas 500 horojn por lerni unu lingvon, oni bezonus 1,5 milionoj da horoj – tio estas proksimume 170 jaroj – por seninterrompe lerni lingvojn. Goethe estis supozeble lingve kapabla, sed matematike malkapabla homo. Restas la demando, ĉu ne ekzistas alia ebleco de tutmonda komunikado. (foto: ©Alfred Schubert)

Bairisch soll Kulturgut werden – Bavara lingvo kultura heredaĵo

Norbert Gütter (r.) berichtete über Leben und Werk Ehbauers. Foto: ©Alfred Schubert

Anschließend an einen Vortrag von Norbert Gütter im Programm des „Esperanto-Klub München“ über Michl Ehbauer (1899-1964) wurde über eine Aktion berichtet, die bairische Sprache in die Liste der geschützten Kulturgüter aufzunehmen. Dieses Ansinnen entspricht der Zielsetzung des Klubs, der sich für den Schutz von Minderheitensprachen engagiert. (red.)

La bavara lingvo eble baldaŭ estos protektata kultura heredaĵo. Pliaj infomoj sekvos. (red.)

Was ist Zamenhof.club?

Werte Besucher von Zamenhof.club,
die Seite „Zamenhof.club“ bietet Journalisten die Möglichkeit, ihre Themen einzustellen, um sie damit für potenzielle Kunden sichtbar zu machen. Veröffentlichungen sind in den Sprachen Deutsch, Französisch, Esperanto, Spanisch, Italienisch, Latein und Englisch möglich. Die Kurzfassungen müssen ab 2025 der Redaktion in mindestens zwei Sprachen, darunter Esperanto, vorgelegt werden, um die angestrebte Verbreitung zu erlangen. Die Redaktion entscheidet über die Veröffentlichung. Artikel und hochauflösende Fotos können nach Absprache bei der Redaktion sowie bei den Autoren beziehungsweise Fotografen bestellt werden.

Estimataj vizitantoj de Zamenhof.club,
la retejo „Zamenhof.club“ ofertas al ĵurnalistoj la eblecon aperigi mallongajn informojn pri siaj temoj por monti ilin al eblaj klientoj. Publikigo eblas en Esperanto, franca, germana, hispana, itala, latina kaj angla lingvoj. La mallongaj versioj de la artikoloj devas esti sendataj al la redakcio en minimume du lingvoj, inter ili Esperanto, por atingi la celatan disvastigon. La redakcio decidas pri publikigo. La artikoloj kaj altkvalitaj fotoj mendeblas laŭ interkonsento ĉe la aŭtoroj, fotistoj aŭ redakcio.

Der „4. Stamm“

Repro: (c) Landratsamt Rosenheim

Im Foyer des Landratsamts Rosenheim (Wittelsbacherstraße 53) fand vom 17. September 2024 bis 17. Oktober 2024 eine Ausstellung über die Sudetendeutschen statt, in der deren Geschichte, Kultur und Leben gezeigt wurde. Sie informierte über die Beneš-Dekrete als Grundlage der Vertreibung und über die Geschichte der Sudetendeutschen, deren Kulturregionen sowie berühmte Persönlichkeiten, die insbesondere in Bayern viel zum Wiederaufbau und zur Entwicklung vom Agrarland zum Industriestandort beigetragen haben. Bereits 1950 erklärten Vertriebene in der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“, dass sie für eine gemeinsame Zukunft in Frieden eintreten. Kurz darauf erklärte der damalige bayerische Ministerpräsident Hans Ehard die Sudetendeutschen zum „Bayerns 4. Stamm“ – neben Altbayern, Franken und Schwaben. (Red., nach einer Pressemeldung der SL-Kreisvorsitzenden Gabriele Schleich)

Krieg ist ein Geschäft

Krieg ist „ein Geschäft des internationalen Großkapitals, das seine Profite aus dem dampfenden Blut der hingeschlachteten Menschen zieht“. (Max Josef Metzger)

Der katholische Priester Max Josef Metzger (1887-1944) wurde von der Katholischen Kirche selig gesprochen, der 1920 „gemeinsam mit niederländischen Esperantisten die Katholische Internationale geschaffen hat, deren Motto die Einheit aller Katholiken der Welt durch Einhaltung der Grundsätze des praktischen Christentums sein sollte.“ Da er konsequent für Frieden eintrat und Krieg als „ein Geschäft des internationalen Großkapitals, das seine Profite aus dem dampfenden Blut der hingeschlachteten Menschen zieht“, bezeichnete, forderte er 1929 auf dem internationalen Kriegsgegnertag in Amsterdam einen Zusammenschluss von Christentum und Sozialismus, um Frieden zu schaffen. (Quelle: juraforum.de/lexikon/max-josef-metzger)